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POLITISCHES FORUM für eine GERECHTE GESELLSCHAFT

Unter diesem Titel analysiert Jürgen Oberlerchner die Folgen der deutschen Steuerpolitik. Dabei greift er bestehende Denkmuster auf und verdeutlicht deren Konsequenzen:
 
"Man stelle sich vor, der Menschheit gelänge es mit Hilfe der Technik praktisch sämtliche Arbeit abzuschaffen. Die Folge hiervon wäre doch, dass jemand der das Pech hat, in diese Gesellschaft hinein geboren zu werden, zwar ein Zeit lang ernährt werden würde, man ihm aber, sobald er alt genug wäre, lapidar mitteilen würde, dass er nun auf eigenen Beinen stehen müsse. Er würde nun auf die Straße gehen und um Essen bitten. Darauf würde man ihm mitteilen, dass er gefälligst arbeiten solle, um sein Brot zu verdienen. Daraufhin würde er um Arbeit bitten. "Arbeit gibt es bei uns nicht! Bei uns wird alles automatisch hergestellt", wäre die konsequente Antwort auf sein Ansinnen."
 
Er bleibt jedoch nicht bei der Analyse stehen, sondern macht Vorschläge, wie es besser gehen kann.
 
zum Text
 

Ist der Staat pleite?

Müsste der Staat wirklich Konkurs anmelden, wenn er nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt würde?
 
Die "junge Welt" meinte am 08.11.2005 nein:
 
"Dabei würde so manch Firmenchef angesichts der Bilanz der Deutschland AG und ihrer ökonomischen Perspektiven in lauten Jubel ausbrechen. Deutschland ist weltweit einer der größten Gläubigerstaaten, allein im laufenden Jahr werden die Forderungen gegenüber ausländischen Schuldnern um 120 Milliarden Euro wachsen
 
Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte beträgt 1300 Milliarden Euro. Das entspricht knapp zwei Dritteln des jährlichen Bruttoinlandsproduktes und etwa 250 Prozent der jährlichen staatlichen Einnahmen. Bei fast jedem Häuslebauer sieht die Relation wesentlich schlechter aus, und dennoch käme niemand auf die Idee, ihn als überschuldet zu bezeichnen. Beim Staat kommt als Gegengewicht aber sogar noch ein volkswirtschaftlicher Kapitalstock von mindestens 12000 Milliarden als Gegengewicht zu den Schulden dazu."
 
Der komplette Artikel bei junge Welt



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Albrecht Müller war u.a. Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt. Auf den NachDenkSeiten nimmt er Stellung zu aktuellen politischen Themen

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